Gemeinsam Digital
Hospitalhof und Online
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Ausstellungen, sondern fordert Museen in ihrem Selbstverständnis heraus. Dieser Kurzimpuls plädiert dafür, Verhandlungsprozesse um KI als neue Kernaufgabe musealer Arbeit zu begreifen und sie sowohl im Kontext von Ausstellungsthemen und -kuration zu reflektieren als auch als zentrale Facette in die strategische Weiterentwicklung musealer Identität zu integrieren. Ausgehend von der Wechselausstellung “Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus” zeigt der Beitrag, wie KI-inhärente Aufträge für Museen nachhaltig in der eigenen Organisation verankert werden können. Zugleich benennt er offene Fragen und Dilemmata, die unsere Auseinandersetzung und Suche nach der “response-ability” zu Künstlicher Intelligenz dauerhaft begleiten.
Dr. Tabea Widmann ist Referentin für digitale Vermittlung und Formatentwicklung am Zeppelin Museum Friedrichshafen. Zuvor war sie als Projektleitung bei der Stiftung Digitale Spielekultur tätig und betreute dort Pilotprojekte an der Schnittstelle von digitalen Spiele- und Erinnerungskulturen bzw. Außenpolitik. Sie wurde mit der Dissertation “The Game is the Memory” zu digitalen Spielen und Zeugenschaft an der Universität Konstanz promoviert.

"KI ist unser ‚Six Seven'"

Projektleiterin Digitale Kultur und CRM
Unit Medienprojekte und Services

Projektleiter Digitale Kultur
Unit Medienprojekte und Services